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4. Dezember 2012

Die zentralen Weihnachtsmärkte in Hamburg

Am Samstag, 01.12.2012, hatte ich die Gelegenheit eine Weihnachtsmarkt-Rundtour machen zu können / müssen. ;-) Die Eindrücke der einzelnen besuchten Märkte konnten unterschiedlicher nicht sein. Daher möchte ich sie Ihnen nicht vorenthalten und die eine oder andere Empfehlung und Nicht-Empfehlung aussprechen.


Weihnachtsmarkt an der St. Petri Kirche

Angefangen haben wir auf dem Weihnachtsmarkt um die Kirche St. Petri herum. Optisch ansprechend aufgrund des imposanten Kirchenbaus, sind die üblichen Verdächtigen natürlich vor Ort: Glühwein, Feuerzangenbowle, Kakao und natürlich Weihnachtsdevotionalien werden feil geboten. Nicht empfehlen kann ich den Glühweinstand (Holzbude, freistehend) südöstlich der Kirche, am Speersort. Die Getränke waren alle lauwarm. Der Stand, direkt an der Süd-west-Ecke der Kirche kocht die Getränke wenigstens wärmer. Und da der Markt ingesamt kalt und eher zugig war, fällt meine Meinung eher mau aus.


Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz

Weiter ging's dann zum  Rathausmarkt. Weniger zugig, dafür voller. Die Buden sind, soweit ich das sehen konnte, jedes Jahr die gleichen. Der Markt ist ein Klassiker, immer sehenswert, aber voll halt. Die Getränke waren immerhin wärmer.


Weihnachtshandelmarkt auf dem Jungfernsteig

Professionelle Buden und reiner Handel für das anspruchsvollere Publikum. Alles hübsch anzuschauen, voll, eng und ein Weg zum Gänsemarkt.


Weihnachtsmarkt auf dem Gänsemarkt

Klein, niedlich, eng, voll. Der Stand in der Mitte liefert wenigstens warme Getränke, nein, nicht heiss. Auch hier keine wirklich besonderen Stände. Zumindest habe ich sie nicht gesehen.


Santa Pauli Hamburgs geilster Weihnachtsmarkt

Vom Gänsemarkt aus ging's dann mit S-und-U-Bahn rüber nach St. Pauli auf den Weihnachtsmarkt Santa Pauli. Hier hatten wir dann zum ersten Mal Live-Musik, auch mal besondere Sachen zum Essen und zu trinken, nicht ständig "Wham!" im Ohr und natürlich ausgefallene Stände mit Dingen, die eben nur auf St. Pauli verkauft werden. Mir gefällt auch die Aufmachung des Weihnachtsmarktes sehr. Der Fußboden ist mit grober Holzspäne bestreut, der Markt ist eingezäunt und mit Tannenbäumen dekoriert. Damit bekommen Sie nicht nur eine winddichte Atmosphären und wärmere Füße, sondern auch von der Optik mehr schöne Stimmung geboten.
Die Livebands sind geschmacksache, mir haben sie gefallen und boten Abwechslung zum weihnachtlichen CD-Gedudel. Der obere Bereich ist eher normaler Weihnachtsmarkt, die untere Hälfte bietet dann schon mehr für St. Pauli typische Accessoirs und mehr "Möglichkeiten" des Anschauens (erwähnt sei das Ü-18-Zelt hinter dem Winterdeck).
Zur Webseite von Santa Pauli HIER klicken

Zum Abschluß:

Spaß machts sicher auf allen Märkten, Santa Pauli ist mein Favorit. Die Möglichkeiten um den Markt drumherum sind natürlich auch immens interessanter, als bei den anderen.

28. November 2012

U-Bahn Linie U4 startet - kostenlose Schnupperfahrten

Morgen, am 29.11.2012 geht die U4 an den Start. Kurz nach 10:00 ist die offizielle Eröffnung und dann können Sie bis zum 08.12.2012 kostenlos die Linie nutzen. Mehr dazu finden Sie hier:





Offizielle Webseite zur U4 der Hochbahn
http://u4.hochbahn.de/schauen-erleben/die-u4-geht-den-start

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24. August 2012

Bis dass dein Tod uns scheidet - Schmidt Theater

Am 23.08.2012 hatte ich das große Vergnügen im Schmidt Theater auf dem Kiez in Hamburg das Stück "Bis dass dein Tod uns scheidet" zu sehen. Zusammen mit meiner Lebensgefährtin konnten wir ab 20:20 jede Menge Sprüche genießen und über schwarzen Humor lachen.

Zum Stück (Zitat aus der Webseite):

George, ein entschlossener Ehemann, fährt mit seiner reichen Gattin Dorothy, die immerhin schon mal an Verdauungsproblemen leidet, in ein einsames Hotel irgendwo in der Nähe von Yorkshire, England, um sich ihrer zu entledigen. Doch das Erbe lacht nicht so schnell, wie es sich George gedacht hat – denn der Witwer in spe und seine Noch-Angetraute sind nicht allein! Hinzu gesellen sich neben Georges erwartungsvoller Geliebten auch ein schmieriger Immobilienmakler, eine ahnungslose Polizistin, ein liebestolles Pärchen und ein transsexueller Friseur, die den ausgeklügelten, fast perfekten Mord noch perfekter hintertreiben …
Wie man sich unschwer vorstellen kann, ergibt sich aus dieser Konstellation von Chaos-Charakteren wie in jeder anständigen Komödie, die auch noch in England spielt, ein riesiges Tohuwabohu. Die besten Voraussetzungen also für eine Mordskomödie für vier Darsteller in acht Rollen.
Wo, wenn nicht im Schmidt Theater, sollte ein derart turbulentes Stück seine deutsche Erstaufführung erleben – und dann noch mit solch wunderbaren Darstellern wie Susi Banzhaf, Nik Breidenbach, Reinhard Krökel und Marina Zimmermann!

Am Anfang gab es von einem Mitarbeiter eine herrliche, mündlich und auswendig vorgetragene Einweisung in den Ablauf, zu den Notausgängen: "Die Herrschaften auf dem Balkon verlassen bitte über die Fenster zu den Tragflächen das Haus." Damit waren wir schon gut eingestimmt.

Dann ging es los. Innerhalb der ersten Minuten gab es Sprüche für den armen Ehemann, dass es nur so krachte. Der Mann konnte einem Leid tun. Die Gürtellinie hängt für dieses Stück sehr tief. So ging es dann munter weiter. Er streichelt versonnen ihre Hand, sie fragt "Was machst du da?" Er: "Ich feiere eine Orgie." Herrlich! Erinnerte mich an meine Ex... jemanden von früher. Das Spruchfeuerwerk auf die Ehe als eher spaßbefreite Einrichtung liesen auch das erfahrene Publikum applaudieren. Da zwei der Schauspieler mehrere Rollen bekleideten, hatten diese sicher viel zu tun um die Garderobe zu wechseln. Hochachtung.

Der deutlich spürbare Spaß kam auch bei einem kleinen Patzer gut zum Vorschein: Einem der Schauspieler fiel das Gebiß aus dem Mund, schnell hob er es auf, seine "Gattin" bog sich vor Lachen, er selbst grinste breit und sprach von Springzähnen. Man weiß nie, wann sie springen. Nur Georg versuchte beim Text zu bleiben. Herrlich!

Für mich neu war die Tatsache, dass am Ende die Schauspieler selber das Team vorstellten, was ich sehr angenehm fand. Der Schauspieler, dem die Zähne herausfielen bezeichnete sich dann prompt als "ganz unprofessionellen Kollegen" und grinste dabei.

Wenn sie schwarzen Humor, bösen Klamauk und fiesen Humor, auch auf die Ehe, mögen, dann nutzen Sie die Gelegenheit bis Ende September 2012 das Stück zu besuchen. Sie werden es nicht bereuen.

Viel Spaß!

PS:
Und den Theaterteller kann ich auch empfehlen. Sehr lecker und gehaltvoll.

Schmidt Theater - Theater Teller
Schmidt Theater - Theater Teller - Essen