5. Juni 2015

Film MANDELA - Der lange Weg zur Freiheit

Vor kurzem hatte ich das Vergnügen, die Verfilmung des Lebens von Nelson Mandela zu sehen. 2,5h Spannung von der ersten Minute an.


MANDELA - Der lange Weg zur Freiheit

In fließenden Übergängen werden einzelne Lebensabschnitte aus dem Leben von Nelson Mandela gezeigt. In der Anfangszeit als Rechtsanwalt, der sich für die Rechte der Schwarzen einsetzt. Dann als bewaffneter Freiheitskämpfer gegen die Regierung im Untergrund, dann sein langes Leben im Gefängnis. Und schließlich die Freilassung, nach zähen Verhandlungen mit der Regierung.

Durchweg ist der Film sehr spannend, es fehlen auch die traurigen Momente nicht, da Mandela seinen Sohn verliert, während er im Gefängnis hockt, oder am Ende dann doch seine Frau verliert, da sie den bewaffneten Freiheitskampf fortführen möchte, er jedoch nicht.
Auch sieht er über zwanzig Jahre seine Frau nicht, da sie den bewaffneten Kampf fortführt und somit nicht zu ihm gelassen wird.

Immer wieder beeindruckt haben mich die Szenen im Gefängnis. Es wird gut dargestellt, wie Nelson Mandela dort immer älter wird, immer grauer wird und doch die Hoffnung nicht aufgibt und seinen Mut und Stolz nicht verliert. Einen Großteil seines Lebens hat er im Gefängnis verbracht. Was für ein Leben...

Auch der Weg zum Kampf war ungewohnt, da die Schwarzen von jedem weißen aus dem Weg gescheucht wurden mit den Worten: "Aus dem Weg, Boy!" Sowas kennen wir hier in Deutschland gar nicht. Letztlich führt der harte Umgang des Regimes mit den Schwarzen dazu, das Mandela Untergrundkämpfer wird.

Natürlich gibt es auch schöne Szenen in dem Film. Das Kennenlernen seiner Frau, die Flirterei und später die Hochzeit sind schöne Momente. Am Ende, als er endlich frei gelassen wird, kann man erleichtert aufatmen. Der Weg dahin ist lang und keine Freude.

Eine Aussage steht über dem ganzen Film:

Die Freiheit lässt sich auf Dauer nicht unterdrücken.


Links zum Film Mandela

-
Zählpixel VG-Wort